Ist eine Ratenschutzversicherung sinnvoll?

Fast jeder Privatkredit einer Bank kann durch eine Ratenschutzversicherung ergänzt werden. Dabei wird der Kreditnehmer abgesichert und im Falle einer Zahlungsunfähigkeit geschützt. Solche Gegebenheiten könnten zum Beispiel bei Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit eintreten

und wären dann abgesichert. Im Falle einer Schwangerschaft zum Beispiel ist man aber nicht abgesichert. Hierfür gelten besondere rechtliche Regelungen.

Wenn der Kreditnehmer arbeitslos wird, trägt die Versicherung die Raten in der Regel ohne nach dem Grund für die Arbeitslosigkeit zu fragen. Auch bei Kreditkarten können solche Versicherungen abgeschlossen werden. Die Versicherungsanbieter zahlen dann im Falle einer Zahlungsunfähigkeit die offene Summe des genommenen Kredites der Kreditkarte. Sinnvoll ist eine solche Zusatzversicherung nur bei größeren Kreditkartenbeträgen und einer vereinbarten Ratenzahlung zur Tilgung dieser. Die Prämie der Versicherung wird dann monatlich neu berechnet, auf der Grundlage des noch offenen Saldos der Kreditkarte.

Ein Kreditgeber darf aber nicht darauf bestehen, dass ein Kreditnehmer eine solche Versicherung abschließt. Es gibt auch viele Kreditangebote, welche man ohne eine Ratenschutzversicherung bekommen kann. Man kann auch insbesondere den Banken eine (Risiko-) Lebensversicherung als Sicherheit anbieten. Solche gibt es schon für einige wenige Euros im Jahr. Eine preiswerte aber gute Risikolebensversicherung bekommt man beispielsweise bei ERGO Direkt für knapp 3 Euro im Monat. Das würde bedeuten, dass man viel Geld sparen kann.

Es lohnt sich immer, mehrere Angebote zu vergleichen. Ob sich eine Ratenschutzversicherung rentiert, hängt von der persönlichen familiären und finanziellen Situation ab. Durch eine Ratenschutzversicherung ist man abgesichert, aber man kann sich diese Kosten sparen, wenn man andere Sicherheiten hat, die man dem Kreditgeber anbieten kann.